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Programm 2008/2009:
„50 plus – Gnadenschuss?“
Mit ihrem Musik- und Kabarettprogramm „50 plus - Gnadenschuss?“ touren Stefanie Werger und ihre beliebte Crew 2008 und 2009 durch Österreich. Mit diesem neuen Programm trifft die Künstlerin mit bewährter Scharfzüngigkeit und ungebrochenem Humor den Nerv der Zeit, denn „50 plus“ ist ein Zustand, über den nicht nur Menschen jenseits der 50ig lachen oder weinen können.
Mit Tiefgang und Nachdenklichkeit behandelt die beliebte Sängerin und Autorin das Verhalten unserer zeit- und erfolgsorientierten Gesellschaft den „Alten“ gegenüber und greift damit auch die leidliche Pflegedebatte, den Verjüngungswahn oder die Werbung auf. Nicht zuletzt versteht sich Stefanie Werger mit einer guten Portion Galgenhumor, auch mit ihren eigenen alltäglichen Befindlichkeiten, die der biologische Alterungsprozess mit sich bringt, gekonnt in Szene zu setzen.
Günther Radelmacher (Keyboards) und Wolfgang Wograndl (Bass) qualifizieren sich nicht nur als Darsteller, sondern auch als exzellente Musiker, denn die Künstlerin wird ihr Programm auch diesmal mit vielen ihrer wunderbaren Lieder umrahmen.
Für die Regie konnte Joesi Prokopetz gewonnen werden, der sich für eine authentische, schauspielerische Umsetzung stark gemacht hat.
Für Interessierte hier die Kritik der Obersteirischen Zeitung vom 5.4.2008 vom Auftritt in Leoben:
"Frauen wollen nur das Eine!"
"dass sich Männer einbilden, wir Frauen können nix andres bedienen als an Staubsauger, a Herdplattn und an Vibrator"
Nach ihrem sehr erfolgreichen Kabarett-Debüt "Ganzkörperkultur" stellte Stefanie Werger im Herbst 2004 ihr neues Programm "Frauen wollen nur das Eine!" vor, und konnte nicht nur wieder ihr Publikum beglücken - und nicht nur Frauen fühlen sich angesprochen - sondern auch die Kritiken beeindrucken (Kleine Zeitung)
Begleitet wird sie von ihrem bewährten Musikerteam: Günther Radelmacher (Keyboards) und Wolfgang Wograndl (Bass).
Die erstklassigen Musiker gestalten das Programm nicht nur musikalisch-, sondern auch spielerisch mit. Auch diesmal darf sich das Publikum wieder auf zahlreiche musikalische Hits freuen, die Stefanie Werger aus ihrem reichhaltigen Repertoire passend in ihre humoristischen, nicht unproblematischen „Szenen einer Lebensgemeinschaft“ fügt. Szenen, die aber auch Bekanntes und Wahres mit garantiertem Wiedererkennungseffekt zutage bringen .
Eine unsichtbare Hauptrolle in diesem Programm spielt Wergers hypothetischer, gutmütiger Lebenspartner „Franz“, dem verlagerte Rollenklischees schwer zu schaffen machen, denn „Frau“ zieht es vor, selbst alle Zügel in die Hand zu nehmen. Sie fühlt sich für die Rolle der „Dienerin“ in der Beziehungsgemeinschaft nicht mehr zuständig und genießt Privilegien, der sich vormals nur Männer bedienten. Das treibt Franz in ein Selbstfindungsseminar, in dem er endlich „Nein“ sagen lernt, was er schließlich so gut kann, dass er damit das Bild der selbstherrlichen „Macho - Frau“ spürbar ins Wanken bringt.
Der Titel mag dem geprüften Lebenspartner vielleicht unvollständig erscheinen, denn wie er lernen wird, wollen Frauen nicht nur das Eine, - sie wollen alles Andere auch, - oder?
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